Visagistin & Friseurmeisterin    

Fünf Wege , wie wir unsere jugendliche Ausstrahlung erhalten- zum Beispiel mit einer positiven Einstellung, gezielter Ernährung und der passenden Hautpflege.

„Lange Leben ist gut. Lange Lust am Leben zu haben noch besser.“

  1. Bleib natürlich weiblich: Im Laufe der Zeit verändert sich der Körper einfach. Das Haar ergraut, sodass Make-up-Farben, die man bislang benutzt hat, plötzlich nicht mehr passen. Problematisch ist, dass man sich durch diese normale biologische Entwicklung minderwertig fühlt, denn die leistungsorientierte Gesellschaft erwartet, dass man weiter jung aussieht. Statt auf das eigene Wohlgefühl zu achten, setzt man sich selbst unter Druck – und in Vergleich zu anderen. „Am lebendigsten und jüngsten wirken Frauen, die sich mögen und das tun, was ihnen guttut.“ Dazu gehört, dass man sich mit seinen inneren Wünschen befasst und seinen Körper als einmaliges Wunderwerk begreift, das einen durchs ganze Leben begleitet. Dabei hilft es sich aktive Wohlfühlmomente zu schaffen, ein Schaumbad , ein Wochenende mit Freunden planen und mal außer der Reihe zum Friseur zu gehen. Vielleicht kommt dann auch wieder der Moment für den Lippenstift – im neuen Lieblingsrot.
  2. Lass dein Haar sprechen: Haare signalisieren, wer wir sind und wie es uns geht. Am wichtigsten ist, dass die Haare gesund aussehen, der Schnitt zur Haarstruktur passt und die Gesichtsform vorteilhaft unterstreicht. Langes Haar wirkt schwungvollen, wenn es weich durchgestylt ist. Kinn- und schulterlange Bobs schaffen die Illusion voller Haare. Feine, sehr glatte Haare, die eng am Kopf anliegen, ziehen das Gesicht dagegen herunter, wenn sie zu lang sind. Vorteilhaft kann dann ein Pixie-Schnitt sein, der an Hinterkopf und Seiten kürzer, am Oberkopf etwas länger geschnitten ist. “ Ein Schnitt der nach hinten kürzer wird, lenkt den Blick auf die Wangenknochen- und wirkt wie ein optisches Lifting.“ Locken sollten nach dem natürlichen Fall geschnitten werden. Werden die Haare dünner, verleihen strategische Strähnen optisch mehr Fülle . Ebenso kann man mit einem Contouring in der Haarfarbe spielen, sodass Gesichtsformen ausgeglichen werden. Die optimale Haarfarbe erkennt man daran, dass die Augen leuchten und der Teint ebenmäßiger erscheint.
  3. Geh gerade durchs Leben: Unsere Körperhaltung nimmt direkten Einfluss auf unsere Psyche. Nehmen wir über längere Zeit eine zusammengesunkene Position ein, sinkt unser Selbstwertgefühl automatisch. Unsere Haltung wirkt natürlich auch auf den Körper. Ein Rundrücken führt zu Verspannungen im Nacken und den Schultern. Durch den verengten Brustkorb wird die Atmung flacher , die Sauerstoffsättigung sinkt und wir haben weniger Energie. Yoga ist hier eine gute Empfehlung.
  4. Bringe deine Haut zum leuchten: Der Schlüssel für ein gesundes, frisches Aussehen ist ein ebenmäßiger Teint. Die Leuchtkraft der Haut wird von lichtaktiven Molekülen bestimmt- sogenannte Chromophore, die das Licht streuen, reflektieren oder absorbieren. In jungen Jahren sind sie gleichmäßig verteilt, später wird der Ton unruhiger. Wöchentliche Peelings harmonisieren den Hautton und glätten dazu noch Fältchen. Mehr zum Thema Hautpflege und welches Peeling das richtige für dich ist, erfährst du in dem Beitrag „Hairnerd“ auf der Startseite.
  5. Iss dich gesund: Einer der wichtigsten Inneren Schönmacher sind ungesättigte Fettsäuren, die Bestandteil der Membran jeder einzelnen Zelle sind. Da umweltbedingte freie Radikale diese jedoch angreifen, müssen wir entstandene Lücken regelmäßig wieder auffüllen. Omega-3-Fettsäuren gewinnt ihr aus wertvollen Ölen. Orangefarbene und rote Gemüsesorten stecken voller Betacarotii, aus dem der Körper Vitamin A fürs Zellwachstum und die Hauterneuerung bildet. Vitamin C kurbelt die Kollagenbildung an und stärkt das Bindegewebe. Mehr dazu findest du in meinen Beiträgen. Auch die Uhrzeit spielt eine entscheidende Rolle. Durch die entstehenden langen Essenspausen, wie beim intermittierenden Fasten, ist ein niedriger Insulinspiegel, der über Nacht in den Zellen eine Art Notprogramm auslöst und aktiviert die Ausschüttung von Wachstumshormonen, die die körpereigenen Regenerationsmechanismen sehr stark anregen . Die Haut wirkt dadurch sichtbar straffer und frischer. Mehr zum Thema intermittierends Fasten findest du hier.

“ Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben zu geben.“

Hermann Scherer

Das Leben wird eben nicht daran gemessen wie viele Atemzüge wir tätigen, sondern an den Momenten die uns den Atem rauben.

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26. März 2019