Visagistin & Friseurmeisterin    

Das hier ist eigentlich die wichtigste Seite von allen, denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

Schöne Haare entstehen bei jedem Menschen in der Haarwurzel, die daher ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden muss. Denn die haarproduzierenden Zellen auf der Kopfhaut gehören zu den stoffwechselaktivsten Zellen im gesamten menschlichen Körper, daher ist es sinnvoll, diesen Zellen regelmäßig über unseren Darm und über das Blut mit Nährstoffen zu versorgen, damit der neue Aufbau stets wieder angekurbelt wird.

„Vorbeugen ist besser als heilen.“

Die Ursachen für Haarleiden:

Wie beugt man dagegen vor?
Das Geheimnis: Innere und äußere Anwendungen, müssen kombiniert werden, um schöne Haare zu generieren.

Innere Anwendungen

Das Haar wächst aus uns heraus.
Der Säure-Basen-Haushalt spielt dabei eine große Rolle.

Gesundheit steht an erster Stelle, daraus resultiert die Schönheit und um dies zu erhalten brauchen wir die Regenerationsfähigkeit.
Ein ganz zentrales Organ, für unser Leben, kann nur funktionieren, wenn es basisch ist, unser Blut.
Es muss permanent fließen und zirkulieren. Unser Haar ist mit einer Gefäßschlinge am Blutkreislauf angeschlossen und wird darüber ernährt.
In uns gibt es Billionen von Zellen die permanent Sauerstoff haben wollen und auch permanent Nährstoffe benötigen. Nur ein gesunder Organismus kann Schadstoffe und Säuren auch wieder abtransportieren. Das höchste Prinzip im Säure-Basen-Haushalt ist, dass das Blut basisch bleibt!

Wenn dies nicht der Fall ist,
dann geht vor allem an die Haare. Der Haarboden ist zu verstehen, als ein Organ im Säure-Basen-Haushalt. Er ist der schnellst verfügbare Mineralstoff-Lieferant. Wer völlig übersäuert oder vergiftet ist, dem Fallen die Haare aus.
Das alles kommt z.b. bei Krebs zusammen. Das Tumorgewebe produziert, permanent aus sich selbst heraus, Säuren. Die Betroffenen sind durchgehend übersäuert und behandelt wird das mit Zellgift, man wird randvoll vergiftet. Der Körper versucht das zu mobilisieren und es geht an die Haare. Zuerst die Kopfhaare, dann an alle Körperhaare.
Mit diesem Beispiel geht es nur darum, eine Verbindung herzustellen, weil es durch die Chemotherapie am sichtbarsten wird.

Ein Beispiel: Wie beurteilt der Bauer das Alter von einem Pferd? – Er guckt sich die Zähne , das Fell und die Hufe an. Also die Mineralstoffdepots. Er beurteilt die Gesundheit , schlichtweg an der Schönheit, an den vorhandenen Reserven.

Schuppen entstehen durch vermehrte Zellteilung, die Haut will sich schützen. Haare sind ein Hautanhangsgebilde und wachsen über Zellteilung. Wenn der Körper seine Energie für andere Prozesse braucht, fallen die Haare aus. Nach einer Chemotherapie bekommen viele Leute Locken, wenn die Haare wieder nachwachsen. Locken entstehen durch Schwefelsäure , so ja auch bei einer Dauerwelle. Und weil man innen drin so vergiftet ist, wachsen diese Vergiftungen über die Haare wieder heraus und es entstehen Locken.
Der Körper versucht sich auf eine intelligente Art und Weise zu schützen. Das sind alles nur Beispiele um die Zusammenhänge zu verstehen. Frauen haben durch die Periode ein weiteres Ausscheidungsorgan für Säuren. Der Mann hat dieses nicht und holt sich daher die Mineralstoffe, zur Kompensation, aus dem Haarboden. Deshalb haben Männer vermehrt Haarausfall.

Fazit: Sorgt selbst für ein intaktes Körpersystem, solange ihr dieses selbst beeinflussen könnt. Mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung schaffst du dir eine gute Basis und als schönen Nebeneffekt, erzielst du tolle Haare und eine strahlende Haut.

Ich habe einen sehr treffenden Vortrag von Roland Jentschura gefunden. Er polarisiert und provoziert, aber es ist essenziell für uns.

Doch wie bleibt der Körper basisch?
Die Antworten finden wir in der Ernährung.
Makro- und Mikronährstoffe sind für unseren Körper unverzichtbar.

„Vorbeugen ist besser als Heilen.“


„Die Chemie muss stimmen.“

Vitamin A: für kräftiges, geschmeidiges Haar.

Vitamine des B-Komplexes: für eine gesunde Kopfhaut und aktivieren die Talgdrüsen-/ Stoffwechselvorgänge in der Haarwurzel, beugen Entzündungen vor, Biotin (B7/ Vitamin H) gegen Haarausfall und dünnes, brüchiges, Haar.

Vitamin C (das Universal-Vitamin): für die Haargesundheit, bindet Eisen und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung

Eisen: essenziell für uns Frauen, generiert ein gesundes Haarwachstum, verbessert den Sauerstofftransport im Blut, dient zur Energieversorgung der Zellen, produziert verschiedene Eiweiße.

Kupfer: verbessert dir Haarstruktur, erleichtert die Eisenaufnahme, ist beteiligt am Aufbau von Haut/ Haare/ Knochen.

Zink: fördert das Haarwachstum und schützt die Haarwurzeln, aktiviert zahlreiche Enzyme.

Silicium: verbessert die Haarqualität und ist wichtig für Haut/ Haare/ Bindegewebe, stabilisiert die Knochen und Mineralisierungsprozesse werden unterstützt.

!!! Fettes Fleisch, Wurst, Käse fördern eine erhöhte Talgproduktion => Haarausfall wird gefördert!

Top 10 der Lebensmittel für schöne Haare:

  1. Hirse: Stärkt die Haare von innen. Von allen Getreiden hat Hirse den höchsten Mineralstoffgehalt.
  2. Schwarzkümmelöl: Innerlich eingenommen setzt Schwarzkümmelöl das ganze Potential seiner wertvollen Inhaltsstoffe für den Körper frei.
  3. Karotten: Enthalten viel Beta-Carotin: eine Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin ist wichtig für den Einbau von Eisen und somit für die Funktion und den Aufbau der Haare und Haut.
  4. Walnüsse: Sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund: Sie enthalten Biotin, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren. Biotin wird auch Vitamin H genannt und das nicht ohne Grund: Es ist wichtig, für den Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln.
  5. Leinsamen: Geschrotet- Spitzenreiter, der eisenhaltigen Lebensmittel. Die Hauptaufgabe ist der Transport von Sauerstoff im Blut. Als Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin bringt Eisen Sauerstoff in jede Zelle.
  6. Linsen: Sind ein guter Eiweißlieferant. Eiweiß findet sich in jeder unserer Zellen, es sorgt für den Aufbau und den Erhalt von Haut, Haaren und Nägeln.
  7. Haferflocken: Sind reich an Zink, Eisen, Calcium, Magnesium und Biotin, zudem sind sie ein guter Proteinlieferant. Mit einer Schüssel zum Frühstück versorgst du deine Haut, deine Haare und deine Nägel schon am Morgen mit eine Menge Nährstoffen.
  8. MSM: Ist eine organische Schwefelverbindung, die für den Schwefelhaushalt im Körper ausschlaggebend ist- unterstützt die Produktion von Keratin und stärkt somit die Haarfollikel.
  9. Sägepalme: Die Früchte werden arzneilich verwendet und werden zur Behandlung von Haarausfall eingesetzt. Die tägliche Einnahme von Präparaten, kann das Haarwachstum positiv beeinflussen.
  10. Sanddornsaft: Unterstützt beispielsweise die Bindung des Eisens an die roten Blutkörperchen, durch den hohen Vitamin C- Gehalt, woraufhin auch die Haarwurzeln besser mit Eisen und Sauerstoff versorgt werden.

Äußere Anwendungen

Wichtige Anwendungen, die du von Außen beeinflussen kannst, damit die Hautregeneration optimiert wird, Säuren besser ausgeschieden werden und die Haut gepflegt wird, sind:

Basische Pflege, schützt vor Entmineralisierungen. Die Haut ist die dritte Niere, wenn also viele Säuren über die Haut abtransportiert werden, dann haben die Körperorgane weniger Arbeit.

Volles und glänzendes Haar ist ein Schönheitsmerkmal und steht für Gesundheit und Vitalität. Und es ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Selbstbildes. Die natürliche Farbe, Dicke und Lebensdauer sind im Wesentlichen genetisch bedingt. Die Haargesundheit liegt, wie oben erläutert im Inneren. Mit der richtigen Haarpflege lässt sich die Haarstruktur, von Außen, entscheidend beeinflussen.

Ich habe mich sehr intensiv mit all dem beschäftigt, weil ich alles rund um das Haar verstehen wollte und habe so meine Basis gefunden.

Haarausfall

Haarausfall hat in den seltensten Fällen nur eine einzige Ursache, sondern ist meist die Folge eines insgesamt irritierten Systems. Wenn du dem Organismus alles lieferst, was er braucht, wird er wieder in sein gesundes und harmonisches Gleichgewicht finden. Das bedeutet: Das Milieu im Körper wird so verändert, dass Bakterien keinen Nährboden finden. Zusätzlich wird das Hormonsystem reguliert, das Immunsystem beruhigt und die körpereigene Abwehrlage gestärkt. Je intensiver der Haarausfall ausgeprägt ist und je länger er bereits anhält, umso länger kann die Regenerationsphase dauern. Oft bezieht sich die erforderliche Geduld nicht einmal auf den Haarausfall an sich, denn dieser kann nicht selten innerhalb kurzer Zeit mit den ganzheitlichen Mitteln gegen Haarausfall gestoppt werden. Geduld erfordert vielmehr der Haarneuwuchs. Jeder kennt diese kleinen Antennen-Haare am Scheitel, das sind keine abgebrochen Haare, da kommen neue Haare nach. Das Haar wächst ca. 1 cm im Monat, dementsprechend kann es dauern, bis deine volle, gewünschte Länge erreicht ist. Bedenke bitte, dass der Körper oft über viele Jahre und Jahrzehnte mit falschen Nahrungsmitteln und einer ungeeigneten Lebensweise konfrontiert wurde. Die Folgen daraus lassen sich nicht innerhalb weniger Tage beheben. Wenn du während der Veränderung nicht nur auf den Haarausfall fokussiert bist, dann merkst die auch das du dich plötzlich viel fitter fühlst , nicht mehr so müde bist, du kommst morgens besser aus den Federn, du kannst konzentrierter arbeiten, deine Haut wird glatt und rein, die Blähungen sind verschwunden, die Steifigkeit der Gelenke lässt nach, das Zahnfleisch ist nicht mehr so entzündet, der Kopfschmerz kehrt nicht mehr zurück und du fühlst dich stattdessen klar, frisch und voller Tatendrang.

Vorsicht bei Amalgamfüllungen

Haarausfall kann durch undichte Amalgamfüllungen entstehen, weil Gifte wie Quecksilber in den Organismus gelangen. Das freigesetzte Quecksilber führt zu meist starken Vergiftungen mit verschiedenen Symptomen. Unser Organismus muss diese entstandenen Gifte neutralisieren und nimmt den Mineralstoffreichen Haarboden als „Neutralisierungsfeuerwehr“ zuhilfe und es kommt zu Haarausfall.

Haarausfall während und nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft, gehen wegen dem hohen Östrogenspiegels kaum Haare aus. Manche Frauen empfinden ihre Haare dann sogar besser denn je. Nach der Schwangerschaft ist der Haarausfall als natürlich anzusehen, weil nach der Geburt ein Hormonabfall einsetzt. Um dem entgegenzuwirken benötigen Frauen einen dreifachen Mineralstoffbedarf:

Der Haarboden ist ein reicher Mineralstoffspeicher und wird bei einem Mineralstoffmangel bevorzugt zur Hilfe genommen.

Auch beim absetzen der Pille, kommt es durch den starken Hormonabfall zu Haarausfall.

Nützliche Öle gegen Haarausfall

Öle verbessern, mit einer Massage, den Blutfluss in der Kopfhaut und in den Haarfollikeln. Dies wiederum steigert die Aufnahme von Nährstoffen in dieser Körperregion, hilft bei der Stärkung der Haarfollikel und aktiviert so den Haarneuwuchs bzw. stoppt bestehenden Haarausfall.

Wenn die Öle, mit einer Massagebürste, gut einmassiert werden, wird der Lymphfluss angeregt und die Kopfhaut besser durchblutet. Bürstenmassagen der Kopfhaut wirken enorm durchblutungsfördernd, entfernen abgestorbene Hautpartikelchen und sorgen so für eine bessere Atmungsaktivität der Kopfhaut. Das Öl kannst du über Nacht einwirken lassen und am Morgen mit einem basischen Shampoo wieder auswaschen.

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30. März 2019