Visagistin & Friseurmeisterin    

Ich habe mich oft gefragt, wie es mit unserer Umwelt in Zukunft weitergehen soll – wie schaffen wir es zu einem nachhaltigen und umweltbewußten Leben?

Auch mich als Naturliebhaberin hat diese Frage lange beschäftigt und manchmal glaube ich, bei all dem Konsumwahnsinn und der Schnelllebigkeit unserer Zeit, nicht mehr so wirklich daran, dass sich alles noch zum Guten wenden wird. Außer wir Menschen beginnen damit unsere Umwelt ausreichend zu schützen.

Ich bin selbst nicht das beste Vorbild, denn ich bin viel mit dem Auto unterwegs. Allerdings habe ich mich mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt und versuche unserer Umwelt zumindest nicht unnötigen Schaden zuzufügen und auf alles was unsere Umwelt übermäßig belastet zu verzichten, solange es meinen persönlichen Lebensstil nicht vollkommen einschränkt.

Es sind vor allem die „kleinen Dinge“, mit denen wir unsere Umwelt effizient schützen können.

Hier ein paar Tipps für den Umweltschutz im Alltag, die ich selbst strickt befolge.

  1. Wassersparen- Dreh den Hahn ab! Ich drehe der Umwelt zuliebe das Wasser in der Dusche einfach ab, wenn ich mich einseife oder mir die Zähne putze.
  2. Weniger Heizen! Die Heizung drehe ich im Winter jede Woche ein Grad runter, so gewöhne ich mich fast unterbewußt an die kältere Umgebung. Ansonsten hilft auch mal der Pullover und dicke Socken.
  3. Richtig lüften- spart Energie! „Stoßlüften“ – die Fenster für einige Minuten ganz auf machen und so für einen kurzen aber effizienten Luftaustausch sorgen.
  4. Wirf keine Lebensmittel weg!  Wir im Westen leben im absoluten Überfluss und konsumieren viel mehr Lebensmittel, als wir letzten Endes essen können. Ich kaufe bewusst ein.
  5. Kaufe regional ein! Damit tun wir nicht nur der Umwelt etwas gutes sondern unterstützen zudem noch Kleinbetriebe aus der Umgebung.
  6. Schalte deine Geräte ab! Das kleine „Standby-Lämpchen“ kostet jede Menge Strom und einige Geräte lassen sich heutzutage gar nicht mehr abschalten. Ich nutze Steckerleisten mit Ein- und Ausschalter.
  7. Nutze LED Lampen! Andere Energiesparlampen sollten wir meiden, denn die meisten von ihnen enthalten Quecksilber oder andere hochgiftige und umweltschädliche Chemikalien.
  8. Fahre sparsam Auto! Mein Auto ist für mich, beruflich gesehen nicht wegzudenken, daher nutze ich einen spritsparenden Städtewagen und fahre besonders sparsam indem ich nicht in den niedrigen Gängen und hohen Drehzahlbereich fahre. Ansonsten nutze ich eher das Fahrrad und gehe mehr zu Fuß.
  9. Schalte die Klimaanlage im Auto aus! Ich verzichte ganz auf die Klimaanlage oder nutze diese nur an besonders heißen Tagen, denn diese treibt den Spritverbrauch unnötig in die Höhe und schadet somit der Umwelt.
  10. Trinke Leitungswasser! In den meisten westlichen Gebieten ist das Leitungswasser von deutlich besserer Qualität als Wasser aus dem Supermarkt. Lasst euch nicht für dumm verkaufen und zahlt doppelt für Wasser. Trinkt lieber Leitungswasser, so schützt Ihr nicht nur die Umwelt sondern spart das Geschleppe und jede Menge Geld. Wenn Dir unwohl bei dem Gedanken ist reines Leitungswasser zu trinken, dann kaufe Dir doch einen Aufsatzfilter für Deinen Wasserhahn – dieser filtert Kalk und andere Stoffe aus dem Wasser heraus.
  11. Schränke deinen Konsum ein! Viele Menschen nutzen die Produkte kaum noch die sie kaufen, es muss immer das neuste oder „hippste“ sein. Ich mache diesen Konsumwahnsinn einfach nicht mit, kaufe mir nur was ich auch wirklich brauche & nutzte. Wenn wir uns alle in dieser Form einschränken würden, dann ginge es unserer Umwelt schon mal viel besser und wir würden viel weniger Müll produzieren.
  12. Kaufe nachhaltig ein! Es lässt sich natürlich nicht ganz vermeiden ab und an mal ein paar Dinge zu kaufen. Allerdings kann man darauf achten, dass man Produkte aus nachhaltiger Rohstoffgewinnung kauft. Z.B. „Nachhaltige langlebige Möbel, statt Pressspan.“
  13. Verzichte ganz auf Plastiktüten! Stoppt damit die Vermüllung unserer Natur.
  14. Unterstütze BIO und Fair-Trade! Eigentlich ist es ja Paradox – die paar Produkte im Supermarkt, die fair gehandelt werden und biologisch korrekt hergestellt werden, werden gekennzeichnet. Müsste es nicht genau andersherum sein? Sollten nicht alle anderen Produkte einen „fetten“ schwarzen Totenkopf auf der Verpackung tragen??? Bei BIO-Produkten ist sicherlich nicht alles „Gold was glänzt“ aber zumindest ist der Ansatz und der Gedanke dahinter der richtige Weg.
  15. Verzichte auf Palmöl! Palmplantagen schiessen die letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden und für sie werden oftmals ökologisch sehr wertvolle Gebiete dem Erdboden gleichgemacht. Ich verzichte auf alle Produkte die Palmöl enthalten. Achtung: “Auch bei vielen BIO Produkten ist Palmöl mit im Spiel“.
  16. Trockne die Wäsche natürlich! Auch im 21. Jahrhundert kann man die Dinge noch auf die gute alte Hausfrauenart lösen und einfach mal die Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen.
  17. Schränke deinen Fleischkonsum ein! Ich ernähre mich vegan. Ich möchte hier aber niemanden bekehren, wenn Du nicht ganz auf Fleisch verzichten möchtest, so machst Du die Welt doch ein wenig besser wenn Du dich etwas einschränkst. Vielleicht versuchst Du es einfach mal mit einem oder zwei „fleischfreien“ Tagen in der Woche.
  18. Verzichte ganz auf Fisch! Unsere Ozeane stehen kurz vor dem Kollaps. Auch wenn uns die Industrie vorgaukelt, dass Fischzuchten und „billiger Tiefkühl-Fisch“ aus Asien die Lösung unseres Problems sind, so macht es das alles nur noch schlimmer – also Finger weg vom Fisch, damit sich unsere Ozeane erholen können.
  19. Vermeide Mikroplastik! Dieser wird ganz bewusst zur Herstellung vieler Produkte eingesetzt – etwa in Kosmetik oder Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln.
  20. Verzichte auf Alufolie! Ich wende nur noch moderne Strähne-Techniken an und nutze recyceltes Papier statt Alufolie.