Visagistin & Friseurmeisterin    

Seit 2016 habe ich mich dazu entschieden mich vegan zu ernähren. Zum einen aus ethischen Gründen, zum anderen aus gesundheitlichen Gründen und mittlerweile auch der Umwelt zuliebe.

Was dich auf dieser Seite erwartet:

Wie habe ich die Ernährung umgestellt?

Anfangs habe ich vegane Tage eingelegt, um nicht radikal verzichten zu müssen, somit konnte ich nach und nach eine neue Basis schaffen. Als Veganerin möchte ich mich gar nicht zwingend betiteln. Es sind die bewussten Entscheidungen, die ich treffe, die dazu führen, dass ich mich vegan ernähre. Ich bin da eher die gesellschaftsfähige Veganerin. Das heißt, wenn meine Mutter mir z.B. aus Gewohnheit noch Milch in den Kaffee gibt, dann ist das nicht schlimm. Auch wenn Familiengeburtstage anstehen, dann erwarte ich keine Extras, sondern esse vegetarisch oder bringe mir etwas mit.

Vieles ist seitdem einfacher geworden. Mein Freund und ich haben uns auf 28 Lebensmittel beschränkt, die die wir wirklich brauchen, somit ist man weniger der Reizüberflutung verfallen. Man wird viel kreativer beim Kochen und alles ist viel farbenfroher. Man braucht sogar weniger, da die Nährstoffdichte höher ist. Mein Bewusstsein über mich und meinen Körper ist nochmal klarer geworden und das allgemeine Wohlbefinden ist enorm gestiegen. Mir hat vorallem die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema sehr viel Spaß gemacht. Man lernt so viel über seinen Körper und die Zusammenhänge mit der Ernährung. Das ist total spannend, aber man muss sich tatsächlich selbst damit auseinandersetzen.

Mich würde es freuen, wenn dieser Beitrag eine kleine Bereicherung und Inspiration für dich ist. Oft werde ich gefragt :

Ist die vegane Ernährung gesund?

Ob und wie Veganer von ihrer Ernährung gesundheitlich profitieren, ist noch vergleichsweise wenig erforscht. Immerhin steht fest, dass sich der Verzicht auf tierische Lebensmittel bei einer sonst ausgewogenen Ernährung nicht schädlich auswirkt.

Vitamin B12, das an Zellteilung, Blutbildung und der Funktion des Nervensystems beteiligt ist, muss supplementiert werden.

Sehr lesenswert ist auch das Buch von Niko Rittenau. Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung und das Kochbuch mit Baukastensystem.

Was hat das alles mit den Haaren zu tun?

„Vegane Ernährung ist sehr Proteinreich.“

Eine vegane Ernährung muss eine breite Palette von proteinreichen Lebensmitteln enthalten, um ausreichend für die Erneuerung und Ernährung der Haarzellen zu erhalten. Proteine ​​liefern die Energie, die für gesundes Gewebewachstum nicht nur für dein Haar, sondern auch für lebenswichtiges Gewebe wie Herz, Lunge und Leber benötigt wird. Dein Körper wird immer seine lebenswichtigen Organe vor anderen stellen, was bedeutet, wenn deiner Ernährung Protein fehlt, werden die Haare zuerst leiden.

Proteine ​​sind im Grunde die Grundlage für dein Haar. Es enthält auch Aminosäuren, von denen einige essentiell sind, was bedeutet, dass sie jeden Tag eingenommen werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.

Es gibt einige pflanzliche Proteinquellen, die am einfachsten in den Alltag integriert werden können. Quinoa, Seitan, Tofu, Soja-Produkte, Edamame, Bohnen, Nüsse, Linsen und Kichererbsen. Hülsenfrüchte sind unerlässlich. Dadurch können anfangs Blähungen entstehen, aber keine Sorge das legt sich mit der Zeit.

Haarleiden durch Vegane Ernährung?

Nein. Fakt: Die Ernährung kann dein Haar verändern. Wenn du deine Ernährung änderst, bist du garantiert mit Haarersatz beschäftigt. Dadurch, dass du vegan wirst, musst du aktiv wählen, eine Vielzahl von rohen Lebensmitteln und pflanzlichen Lebensmitteln in deine Ernährung aufzunehmen, um genügend Nährstoffe zu erhalten, die dein Haar und Körper braucht. Wenn du roh vegan (nur unverarbeitetes veganes Essen) oder vegan iẞt, verlierst du garantiert ein bisschen Haare. Denn dein Körper entgiftet und dein Haar ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Aber gib nicht auf. Dein Haar wird gesünder als dein Körper. Solange die richtigen Nährstoffe in deiner täglichen Ernährung enthalten sind, wirst du mit den gesündesten Haaren deines Lebens belohnt.

Übrigens…

vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. 😉

Vegane Austauschbörse

Vegane und vegetarische Restaurants

Auswärts kannst du mittleiweile, vorallem in den Städten, großartig vegan essen. Sonst sollte zumindest jedes moderne Lokal dir eine vegane oder vegetarische Alternative bieten. Hol‘ dir einfach die App Happycow, dort findest du alle veganen und vegetarischen Restaurants in deiner Nähe.

Diese fünf Gründe sprechen vor allem dafür:

  1. Du unterstützt die Massentierhaltung nicht mehr.
  2. Selbst bei noch so guter Bio-Haltung (die es auch praktisch nicht gibt) unterstützet Du das unnötige Schlachten von Tieren nicht mehr.
  3. Du kannst deiner eigenen Gesundheit etwas Gutes tun.
  4. Du trägst zur Sicherung der Welternährung bei, denn die Tiermast ist sehr ineffizient und verschwendet Unmengen Getreide und Soja.
  5. Du trägst zur Entlastung der Umwelt bei, denn die Tierhaltung verursacht so viel Treibhausgase wie der gesamte Verkehr (Autos, LKWs, Flugzeuge, Schiffe …).

Eine sehr motivierende Doku, über den positiven Effekt einer veganen Ernährung, in Bezug auf den Körper, zeigt dir Netflix : „The game changers“ .
Als super Einstieg dient auch ein veganer Lieferservice, der dir die Gerichte direkt frisch gekocht und tiefgefroren nach Hause liefert.

Du hast die Möglichkeit dich Online coachen zu lassen. Alles rund um die vegane Ernährung, mit Tipps und Tricks erklärt dir Marcel Winkelmann von ‚Life is practice‘- Winkelmann.strength@gmail.com

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2. Januar 2020