Visagistin & Friseurmeisterin    

Draußen ist es kalt, drinnen schön warm und überall herrscht trockene Luft. Deshalb lässt die aktuelle Jahreszeit auch unsere Kopfhaut nicht kalt. Sie benötigt jetzt die gleiche Aufmerksamkeit wie das Gesicht. Eine trockene Kopfhaut führt zu trockenen, feinen Schuppen. Ein absolutes NO GO ist ein Schuppenshampoo aus der Drogerie (ich darf die Namen hier natürlich nicht nennen), es befreit zwar kurzzeitig von Schuppen, ist aber so angreifend für die Kopfhaut, dass der ph Wert völlig aus dem Gleichgewicht kommt und auf Dauer entstehen noch mehr Schuppen.

Die Kopfhaut ist so fein wie die der Augenpartie und äußeren Einflüssen oft schutzlos ausgesetzt. Die Stoffwechselaktivität wird gedämpft durch Kälte, Heizungsluft und Lichtmangel. Zudem wurde herausgefunden das chronische Mikroentzündungen der Grund für fast alle Kopfhautprobleme sind, mit Symptomen wie Spannungsgefühl, Juckreiz, Brennen und Schuppen. Entstanden im Organismus durch vermehrt freie Radikale. Von Innen tragen Schlafmangel, Stress und eine unausgewogene Ernährung dazu bei. Von Außen sollte eine typgerechte Kopfhaut Pflege zur Routine gehören.

TOP EMPFEHLUNG : Den Lichtmangel kannst du in der dunklen Jahreszeit wunderbar mit der Bioptron- Lampe vorbeugen. Die Lichttherapie ist ein absolutes Wunder.

Einfach Bild anklicken.

Das passende stativ dazu findest du hier.

Erholung für die Kopfhaut

Stellt eure Pflege im Winter auf feuchtigkeitsspendende Produkte um. Bei chemisch behandelten Haaren greift gerne zu guten silikonhaltigen Produkten. Es gibt gute Silikone, die das Haar schützen und schlechte, die das Haar überlagern und verfälschen, die es uns Friseuren dann schwermachen, die Haare umzuformen und umzufärben (z. B. Farben aus der Drogerie und diverse Produkte).

Im Winter ist es wichtig regelmäßiger eine reichhaltige Feuchtigkeitskur zu machen (ca. alle 7 Haarwäschen).

Bei unbehandelten Naturhaaren könnt ihr gerne zu Naturprodukten greifen. Aber bitte nur dann und nicht wenn ihr tönt, färbt, aufhellt, glättet oder Ähnliches.

Ein Shampoo muss auch nicht stark schäumen, da haben wir ein falsches Bild von der Werbung bekommen. Wenn ihr eure Haare wascht, dann wascht gerne zweimal mit einem konzentratreichen Shampoo (diese findet ihr nicht in der Drogerie) 😉. Beim ersten waschen werden oberflächlich alle Ablagerungen entfernt. Bei der zweiten Wäsche werden Haare und Kopfhaut vernünftig gereinigt und gepflegt. Anschließend einen rückfettenden Conditioner (Spülung) in Längen und spitzen verteilen.

TOP TIPP : Wenn ihr sehr feine Haare habt, dann beginnt eure Haarwäsche mit dem Conditioner und wascht danach mit dem Shampoo.

Im Winter könnt ihr ganz gut Rückfetter einmassieren. Am besten einmal die Woche, sparsam und am Abend. Durch die Massage wird die Mikrozirkulation angeregt und die Zellfunktion verbessert. Da sich auf dem Kopf die größten Poren der Haut befinden, dringen hier näherende und besänftigende Wirkstoffe besonders gut ein.

MEINE TOP EMPFEHLUNG:

Jojobaöl

Der ultimative Alleskönner für den Kopf. Was Jojobaöl alles kann und was es genau ist, kannst du hier nachlesen.

Zudem könnt ihr in der kalten Jahreszeit gerne mehr Mützen tragen. Durch die Kälte wird über den Kopf am meisten Energie abgezogen. Coole Mützen findet ihr hier.

Außerdem ist es enorm wichtig viel zu trinken (ist nichts neues oder?), da wir im Winter, genau wie im Sommer einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf haben. Trotz Regen entpuppt sich die Winterluft als sehr trocken. Denn weil sie kälter ist, kann sie nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen.

TIPP: In den Räumen erhöhen Luftbefeuchter auf der Heizung den Wassergehalt der Umgebung.

Wer möchte, kann mit einem Hygrometer prüfen, wann die empfohlenen 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit erreicht sind.

Erholung für die Gesichtshaut

Bewegung an der frischen Luft pumpt Sauerstoff in die Zellen und aktiviert die Zellteilung, so vermeidet ihr einen müden stumpfen Teint. „Na, wart ihr heute schon spazieren? 😊 „

Um den Teint zu reinigen, empfiehlt sich eine klärende Reinigung ohne viel rubbeln.

Morgens mit Lauwarmen Wasser abspülen. Bei der anschließendem Pflege sind reichhaltige Öl- in-Wasser Cremes mit einem Lipidkomplex aus hautähnlichen Fetten, schützend für die Gesichtshaut.

Probiert es gerne aus und berichtet von euren Erfahrungen.

Die empfohlenen Produkte sind neutral und für alle Haar- & Hauttypen geeignet. Und ich nutze diese auch selbst und bin überzeugt vorallem stimmt das Preisleistungsverhältnis.

Elektrische Haare im Winter, wie entstehen sie?

Nicht nur Mützen allein sind die Übeltäter für statisch aufgeladene Haare. Auch die trockene Heizungsluft und fehlende Feuchtigkeit in unseren Haaren begünstigen es, dass sich unsere Mähne statisch auflädt. Ohne ausreichend Feuchtigkeit kann die natürliche elektrische Strahlung, die jeder von uns aufnimmt und wieder abgibt, nicht abfließen. Unser Schopf bekommt also die volle Ladung zu spüren.

SOS-TIPP bei aufgeladenen Haaren, einfach mit einem feuchten Kosmetiktuch über die Haare streichen.

Macht eher eine reichhaltige Kur statt dem Conditioner, so bindet ihr mehr Feuchtigkeit und beugt vor. Trinkt viel Wasser. Verzichtet auf Haarbürsten mit schlecht verarbeiteten Kunstoffborsten. Sie sind nicht nur umweltschädlich, sondern begünstigen auch statisch aufgeladene Haare. Greift viel lieber zu Naturborsten oder speziellen Antistatikbürsten.

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17. November 2019