Visagistin & Friseurmeisterin    

Mein Leben. Meine Leidenschaft. Mein Alltag. Meine Geschichten und Ventil für alles. Freude, Ängste, Leid, Sorgen, Träume, Wünsche. Mein Ventil und meine Therapie. Ich schreibe mir wortwörtlich alles von der Seele und das tut gut. Es macht den Kopf frei und das Herz leicht. Es macht den Weg frei um weiter zu gehen und nicht an Gedanken und Gefühlen festzuhängen, die ich nicht mehr los werde. Es geht viel um Contentcontent is king, heißt es. Ohne Inhalte kein Erfolg. Aber „Inhalte“ ist ein technischer Begriff – seelenlos und blutleer. Es fehlt das Storytelling. Inhalt kann schließlich einfach nur Text sein. Und Text allein berührt und bewegt niemanden. Geschichten dagegen schon. Geschichten sind die älteste Form, Erfahrungen, Emotionen und Informationen auszutauschen. Und wir alle erzählen und hören gerne Geschichten. Wir erzählen uns, was wir erlebt haben, welchen Herausforderungen wir gegenüberstanden, wie wir sie gelöst haben, wer uns dabei geholfen hat und wer uns Steine in den Weg gelegt hat. Das alles ist schon Storytelling. Aber Geschichten zu erzählen, die so sehr begeistern, dass sie gleich weitererzählt werden – das ist eine kleine Kunst, die erlernbar ist.

Themen und Geschichten, die ich gerne mit euch teilen möchte:

Peter und der Zauberfaden

Peter war ein lebhafter kleiner Junge. Er war bei allen beliebt: bei seiner Familie, seinen Lehrern und seinen Freunden. Aber er hatte eine Schwäche.
Und welche?
Peter konnte nie im Augenblick leben. Er hatte es nicht gelernt, das Leben als solches zu genießen. Wenn er in der Schule war, träumte er davon draußen zu spielen und wenn er draußen spielte, träumte er von seinen Sommerferien. Peter hing ständig Tagträumen nach und nahm sich nie die Zeit, die besonderen Augenblicke zu genießen, die ihm jeder seiner Tage bot. Eines Tages ging Peter in den Wald, er setzte sich auf eine Wiese und schlief kurz ein, als er jemand seinen Namen rufen hörte. ‚Peter, Peter..‘ ertönte eine laute Stimme. Als er langsam die Augen öffnete, sah er eine wundersame Frau, sie musste über 100 Jahre alt sein. Sie trug eine geheimnisvolle kleine Kugel mit einem Loch in der Mitte, und aus diesem hing ein langer goldener Faden heraus.

Sie sagte: „Peter das ist dein Lebensfaden. Wenn du ganz leicht dran ziehst, vergehen deine Tage in Minuten. Und wenn du mit deiner ganzen Kraft ziehst, vergehen deine Monate, ja Jahre in Tagen. Peter war ganz aufgeregt als die alte Frau ihm die Kugel mit dem Zauberfaden übergab.
Am nächsten Tag saß Peter im Klassenzimmer und fühlte sich rastlos und gelangweilt, da fiel ihm sein neues Spielzeug ein. Er zog ein wenig am goldenen Faden und befand sich auf der Stelle daheim im Garten und spielte. Da ging ihm erst auf welche Macht in dem Zauberfaden steckte. Er wollte dann lieber schon ein Teenager sein, holte die Kugel hervor, zog etwas fester an dem Faden. Plötzlich war er ein Teenager und hatte eine hübsche Freundin. Aber Peter war immer noch nicht zufrieden. Er hatte es nie gelernt den gegenwärtigen Augenblick zu genießen und die einfachen Wunder des jeweiligen Lebensalters auszukosten. Jetzt wollte er ein Erwachsener sein, so zog er wieder an dem Faden und viele Jahre flitzten vorbei. Er verwandelte sich in einen Erwachsenen mittleren Alters, seine Freundin wurde sein Frau, das Haus war voller Kinder. Seine Haare waren grau und seine einst so jugendliche Mutter war nun alt und gebrechlich. Doch Peter vermochte immer noch nicht im Augenblick zu leben, er hatte es einfach nie gelernt. So zog er wieder an dem Zauberfaden und wartete, was sich jetzt ändern würde. Peter stellte fest, dass er jetzt ein 90-jähriger war. Seine Frau war verstorben, die Kinder aus dem Haus. Da ging Peter zum ersten Mal in seinem Leben auf, dass er sich nicht die Zeit genommen hatte, sich auf die vielen wunderbaren Dinge des Lebens einzulassen.
Er war durchs Leben gerast, ohne je anzuhalten und sich in Ruhe das viele Schöne am Wegrand anzuschauen. Als er das bemerkte wurde er sehr traurig und ging wieder in den Wald hinein. Er setzte sich und fiel wieder in den Schlaf. Da kam wieder die alte Frau und fragte, ob ihm das besondere Geschenk gefallen hat. Zunächst hat es ihm gefallen, doch nun verabscheut er es. Sein ganzes Leben hat sich vor seinen Augen abgespult, ohne das er es genießen konnte. er fühlt sich innerlich leer und hat das Geschenk des Lebens verpasst, das war seine ehrliche Antwort zu ihr. Sie hat ihm noch einen letzten Wunsch geschenkt. Peter war klar, er wollte wieder ein Schuljunge sein und sein Leben noch einmal Leben. Er hörte wieder seinen Namen rufen. Er schlug die Augen auf und sah seine junge, gesunde Mutter an seinem Bett stehen. ‚Steh auf Peter, du kommst zu spät zur Schule, wenn du weiter so weiter träumst.‘ Muss man noch sagen, dass Peter an diesem Morgen sofort aus dem Bett sprang und jetzt zu leben anfing?

Diese kleine Geschichte habe ich aus dem inspirierenden Buch von Robin S. Sharmas.

Was bedeutet Erfolg für mich?

Diese Frage wird oft gestellt und ich möchte euch heute, aus meiner Erfahrung heraus, dazu antworten.
Erfolg ist ein Begriff  den jeder für sich selbst definieren sollte, sonst kann er einen wirklich in die Irre führen. An sich bedeutet er aber nur eines: „Erfolg bezeichnet das Erreichen von selbst geseteckten Zielen“. Worum es sich dabei genau handelt ist individuell und kommt ganz darauf an wo du deine Schwerpunkte setzt.
Eines kann ich euch vorab schon klar und deutlich sagen. Erfolg geht niemals nur aufwärts – er besteht aus Höhen und Tiefen. Doch man sieht nur das, was die jeweilige Person kommuniziert. Du siehst nur das, was sie WILL das du siehst.  Und das ist die MACHT des Internets. Ein Fluch und Segen zugleich.
Doch was bedeutet Erfolg denn nun ? Wann ist man erfolgreich?
Das ist individuell und hängt ganz von dir und deinen eigenen Zielen ab. Für mich bedeutet Erfolg NICHT das ich über Unmengen an Geld verfügen muss. Ich muss nicht reich sein um erfolgreich zu sein. Ich unterteile meinen Erfolg in verschiedene Bereiche. Es gibt den geschäftlichen Erfolg welcher sich auf meine Selbstständigkeit bezieht. Dann gibt es den privaten Erfolg welcher sich auf meine Familie und mein Umfeld bezieht und zuletzt gibt es für mich den persönlichen Erfolg. Dieser bezieht sich alleine auf mich.

„Es gibt nur einen Erfolg – Das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen leben zu können.“

Christopher Morley

Erfolg bedeutet für mich…

… ein selbstbestimmtes Leben zu führen!

Ich möchte mein Leben so gestalten wie ich es möchte. Unabhängigkeit und Freiheit spielen darin eine große Rollen. Das bedeutet gleichzeitig, dass ich die Fremdsteuerung minimieren muss. „Ich möchte fasziniert von meinem Leben sein!“

… aus meinen Fehlern zu lernen!

Ich habe nicht das Ziel ein fehlerfreies Leben zu führen. Fehler stören mich auch nicht, solange es meine eigenen Fehler sind und solange ich den gleichen Fehler nicht zweimal mache.Ich bin stolz darauf aus meinen Fehlern gelernt zu haben und ich bin stolz darauf Misserfolg mental gut verarbeiten zu können und gestärkt daraus hervorzugehen.

… die mir selbst gesteckten Ziele zu erreichen!

Das gilt sowohl für die großen, aber auch für die kleinen Ziele. Wichtig ist mir dabei, dass diese Ziele nicht vergleichend sind, sondern ich den Maßstab lediglich an mir selbst anlege.

… immer neue Aufgaben und Herausforderungen zu finden!

Nur wer seine Komfortzone immer wieder verlässt, wird sich weiterentwickeln. Neue und unbekannte Aufgaben und Herausforderungen sind der Antrieb des Lebens, ohne sie wäre es doch total langweilig.

… meinen Werten treu zu bleiben!

Auch wenn es oft schwer fällt und nicht immer der angenehmste Weg ist. Ich bleibe meinen selbstdefinierten Werten treu.

Ich mache mir nicht viel aus materiellen Dingen. Ich brauche keine Markenhose und auch kein tolles Auto. Ich stecke mein Geld viel lieber in geniale Erlebnisse, unvergessliche Eindrücke, gutes Essen, Nachhaltigkeit und fantastische Reisen.

… wenn Arbeit und Spaß ein und das selbe ist!

Es gibt nichts schöneres als sein Leben mit dem zu finanzieren, das ich gerne tue!

… mit mir selbst im reinen zu sein!

Ich denke das spricht für sich.